Wuppertaler SV 1F – HSG Phönix/Werden: 1. Frauen 21:33 (13:14)

Die HSG Phönix-Werden bleibt durch einen 33:21-Sieg beim Wuppertaler SV Spitzenreiter der Landesliga Gruppe 2

Im Duell Tabellenerster gegen den Letzten wollte die HSG selbstbewusst ins Spiel starten und schnell fĂŒr klare VerhĂ€ltnisse sorgen. Dieses Vorhaben schien zunĂ€chst aufzugehen – die HSG-Damen legten einen perfekten Start hin und konnten schnell mit 4:0 in FĂŒhrung gehen. Wer jetzt jedoch dachte, die Partie wĂŒrde ein Spaziergang werden, sah sich getĂ€uscht. Durch große LĂŒcken in der Abwehr und Unkonzentriertheit im Angriff ließ man die Gastgeberinnen wieder herankommen und sogar zum 9:9 ausgleichen. Von nun an war es ein Spiel auf Augenhöhe: Durch schnelles Spiel kamen die Essenerinnen zwar immer wieder zu Toren, die wurfgewaltige Halblinke des Wuppertaler SV hatte aber stets die passende Antwort parat. So ging die HSG nur mit einer sehr knappen FĂŒhrung (14:13) in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bot sich ein Ă€hnliches Bild: Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Mit zunehmender Spieldauer nahm auch die HĂ€rte zu – viele Fouls auf Seiten der Gastgeberinnen sorgten fĂŒr Zeitstrafen und Siebenmeter fĂŒr die HSG, die Nadine Michels gewohnt sicher verwandelte. Die hĂ€ufige Überzahl schien die HSG nutzen zu können, man erspielte sich erstmals seit Beginn eine 4-Tore-FĂŒhrung (16:20). Leider folgte darauf wieder eine SchwĂ€chephase mit technischen Fehlern und Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr, sodass Wuppertal umgehend wieder verkĂŒrzen konnte (19:20). Die Umstellung auf eine 6:0-Deckung und die Einwechselung von Barbara Winnesberg im RĂŒckraum sorgten schließlich fĂŒr die Entscheidung: Die HSG-Damen zogen Tor um Tor davon und die mit nur acht Feldspielerinnen angetretenen Damen des SV Wuppertal konnten nicht mehr folgen.

Am Ende konnte sich die HSG ĂŒber einen deutlichen 33:21-Sieg freuen, der jedoch eine Menge Kraft gekostet hatte.

Die Tore fĂŒr die HSG warfen: Osterwald (11), Michels (6), Winnesberg (5), Scheid (4), Roth (3), Renker (2), Abberger, Wagner (je 1)