Spielbericht HSG Phönix 2. Damen vs. MTG Horst Essen 20:13

Die große f*cking LĂŒcke…

Am vergangenen Sonntag trat die Zweitvertretung der HSG Phönix/ Werden zuhause gegen die MTG Horst Essen an. Auf dem Papier deutete sich bereits ein sehr eindeutiges Spiel an. Die MĂ€dels der MTG konnten am vorherigen Wochenende ihren allerersten Sieg gegen scheinbar ersatzgeschwĂ€chte Herner einfahren, wĂ€hrend die HSG weiterhin um die oberen PlĂ€tze mitspielen und im Idealfall als beste Essener Mannschaft die Saison abschließen möchte. Allerdings galten Ă€hnliche Vorzeichen auch in der Vorwoche beim SuS Olfen, gegen den man sich lange sehr schwer tat. Die ersten Minuten liefen allerdings deutlich flĂŒssiger als in beschriebener Vorwoche und die MĂ€dels schafften es ihren Siegeswillen auf der Platte umzusetzen (2:0). Anstatt geĂŒbte Mechanismen abzuspielen und konzentriert weiter zu spielen, zeigte der HSG seine große StĂ€rke: Anpassung an den Gegner. Sorgte dies bspw. gegen ETG Recklinghausen fĂŒr ein sehr ansehnliches Kreisligaspiel, mĂŒndete es an diesem Sonntag in unzĂ€hligen verlorenen BĂ€llen, schlechten Anspielen und ĂŒberhasteten AbschlĂŒssen. Kurz vor der Halbzeit reichte allerdings ein Zwischenspurt um von 4:2 auf 10:3 davon zu ziehen. FĂŒr das Highlight der ersten HĂ€lfte sorgte jedoch das gegnerische Trainergespann, indem es aussprach was wohl ein Großteil der Halle dachte: „Jetzt geh‘ endlich mal in die große f*cking LĂŒcke!“ – sinnbildlich geltend auch fĂŒr die MĂ€dels der Spielgemeinschaft. Mit dem Ziel in der zweiten Halbzeit eine große Schippe zuzulegen startete man in die zweite Halbzeit. Trotz aller guten VorsĂ€tze zeigte man allerdings weiterhin nur in lichten Momenten spielerisch QualitĂ€t. Nach einem Zwischenspurt zum 15:5 entwickelte sich an diesem mĂŒden Sonntagmittag eher ein Duell mit Freundschaftsspielcharakter, in dem die Rollen fest verteilt waren. Die MTG konnte trotz einzelner guter Aktionen in keinem Moment gefĂ€hrlich werden. Phönix/ Werden kam insbesondere ĂŒber Anoula Lehnhoff (vielen Dank fĂŒr’s Aushelfen!) und Kathrin SchwĂ€tzer immer wieder zu Toren aus dem Spiel und auch unser Youngster Marlene Höll konnte sich fĂŒr ihren Einsatz mit einigen schnellen Toren belohnen. Insgesamt siegte die HSG verdient mit 20:13, ein gutes Pferd springt eben nur so hoch wie es muss.

Es spielten und trafen: Kerstin Schumann (TW), Kathrin SchwÀtzer (4), Ida Heger, Yvonne Sterk, Kristin Wahser, Marlene Höll (3), Laura Wollner (1), Nina SchwÀtzer (1), Anoula Lehnhoff (5 von 10), Sina Slanina (2/1), Nadine Grewe (3), Sandra Dressler (1)