SC Phönix: 1. MĂ€nner – SG TuRa Altendorf 2M 25:21 (15:11)

4. Sieg in Folge

Nach dem Derby-Sieg der letzten Woche gegen Cronenberg, sollten diese Punkte vergoldet und der AufwĂ€rtstrend beibehalten werden. Zweite Mannschaften sind nie leicht einzuschĂ€tzen. Man weiß nie, wer da gerade aus der Ersten Mannschaft auftaucht. So waren wir gewarnt und wollten die gute Abwehrarbeit aus den letzten Spielen wiederholen. Leider konnte unser Coach Dennis am Sonntag nicht dabei sein und so musste der A-Jugend-Meistertrainer Winni in die Bresche springen. Vielen Dank schon einmal fĂŒr Deinen Einsatz. Wie bereits gesagt, wollten wir die gute Abwehrarbeit fortfĂŒhren und so stellten wir bewusst den Block der letzten Wochen auf die Platte. Lediglich Stefan konnte uns an diesem Sonntag nicht unterstĂŒtzen und so sah es zuerst nach einer SchwĂ€chung aus. Stefan hatte uns mit tollen Paraden die Kiste gegen Cronenberg vernagelt und der Abwehr damit einen super RĂŒckhalt geboten. Gut, dass wir zwei gleichwertige Torleute in unseren Reihen haben, und so konnte Cedric zeigen, was er kann. Von einer SchwĂ€chung konnte keine Rede sein, aber dazu spĂ€ter mehr. Voller Zuversicht ging die Partie vor der gut besuchten TribĂŒne los, und ehe wir uns versahen, lagen wir 2:5 hinten. Alles, was letzte Woche geklappt hat, ging diesmal in die Hose. Die Abwehr war zu zögerlich und abwartend, der komplette Angriff verwarf die klarsten Torchancen und Ceddie bekam keine Hand an den Ball. Es war wie verhext. So kam es, dass bereits nach fĂŒnf Minuten eine Auszeit hermusste. Klare Ansagen und einige Umstellungen taten ihr Übriges, dass es von da an plötzlich lief. In der Abwehr wurde personell umgestellt und im Angriff endlich getroffen. Cedric fand nun zu seiner Form und hielt uns mit Glanzparaden im Spiel, der Mittelblock mit Calli und Felix fassten beherzt zu und hatten den KreislĂ€ufer besser im Griff, Christian und Simon standen jetzt besser und machten den extra Meter der eben gemacht werden muss, um LĂŒcken zu schließen und die Außen Felix und Mario hielten sich konsequent an den Matchplan und ließen den Außen der Turaner keinen Platz. Die Passwege wurden jetzt besser zugestellt und somit der Spielfluss der Altendorfer verhindert, so hatten wir uns das von Beginn an vorgestellt. Als dann auch im Angriff die Nerven wieder mitspielten und wir unsere SpielzĂŒge konsequent umsetzen konnten, holten wir Tor um Tor auf. Eine einfache Rechnung, hinten keinen kassieren und Vorne welche machen. Jetzt war es wieder der alte SCP Geist, in 24 Minuten kamen die Turaner nur noch auf vier Treffer. Eine klasse Abwehr- und Torwartleistung bescherte uns eine 15:11 HalbzeitfĂŒhrung.

NatĂŒrlich wollten wir diesen Stil auch in der zweiten Halbzeit weiter spielen, dementsprechend war die Halbzeit-Ansprache. Die Bank, die bereits in der ersten Halbzeit zum Einsatz kam und an der FĂŒhrung wesentlichen Anteil hatte, musste natĂŒrlich auch in der zweiten Halbzeit helfen. Die Aufholjagd der ersten Halbzeit hatte bereits viel Kraft gekostet und so können wir nur von GlĂŒck reden, dass unsere Bank mehr als gut besetzt ist. Gerade in der Abwehr leisteten Jannik und Paul hier Schwerstarbeit. Florian und Jan-Lukas konnten sich mit Einzelaktionen in Szene setzen, das Spiel auf die Schnittstellen des Gegners funktionierte, Rene und AndrĂ© liefen schnelle TempogegenstĂ¶ĂŸe und verhalfen uns so zu einfachen, aber wichtigen Toren. Wo letzte Woche noch der RĂŒckraum das PrunkstĂŒck des Angriffs war, konnten gegen die Altendorfer Jungs unsere Außen glĂ€nzen und machten durch die Bank ein tolles Spiel. Mit insgesamt 15 Treffern waren die Außen der stĂ€rkste Mannschaftsteil. Schön zu wissen, dass wir von jeder Position treffen können, so sind wir nicht auszurechnen. Dass die Altendorfer nicht gewillt waren, die Punkte in Frohnhausen zu lassen, merkte man Mitte der zweiten Halbzeit. Die Turaner stellten um und machten uns damit das Angriffsspiel nicht leichter. AnfĂ€nglich hatten wir wirklich Schwierigkeiten damit umzugehen, und die viel besagte „fehlende Routine“ machte es nicht leichter. Bis auf einen Treffer kamen die Altendorfer ran und das Spiel drohte zu kippen. Der große Wille und das mittlerweile erworbene Selbstvertrauen halfen uns aus dieser Lage heraus, und wir fanden ĂŒber eine aggressive Abwehr zurĂŒck ins Spiel. Jawohl, die jungen Burschen können auch zupacken und haben auch keine Angst sich wuchtigeren Spielern entgegen zu stellen, um ein StĂŒrmerfoul zu ziehen. Alle stellten sich absolut in den Dienst der Mannschaft. Die Bank ging mit, die Halle ging mit und so konnte das Spiel letztendlich hochverdient mit 25:21 gewonnen werden. Ein Sonderlob geht heute an unsere Außen, die ĂŒberdurchschnittlich trafen. Danke auch an den sehr gut leitenden Schiedsrichter, der trotz der harten aber fairen Gangart das Spiel jederzeit sicher im Griff hatte. Die Turaner gratulierten fair und der Support wurde mit den „vier Fragen“ von den Sitzen geholt. Ein sehr gelungenes Wochenende fĂŒr die Erste, so kann es weiter gehen. Marvin und Ralf wollen wir nicht vergessen – ohne Euch geht es nicht und auch das Catering von Claudia trĂ€gt sonntags zu einem gelungen Tag bei. Vielen Dank Euch allen.

Frank