SC Phönix: 1. MĂ€nner – HSG Am Hallo Essen 2M 20:15 (11:7)

Schwache Leistung reicht zum Sieg
Der sonntĂ€gliche Heimblock wurde um 11 Uhr von der 1. Mannschaft des SC Phönix Essen in der Raumerhalle eröffnet. Die krankheits- und verletzungsbedingt geringe Trainingsbeteiligung in der Vorwoche war sicher nur ein Grund fĂŒr die schwache Vorstellung der Phönixer. Einige Spieler gingen gesundheitlich angeschlagen in das Spiel, außerdem konzentrierten sich viele Spieler zu wenig auf das Handballspielen und ließen sich immer wieder auf Asseleien mit den Gegenspielern ein. Der beruflich verhinderte Trainer Sascha Mielewczyk wurde auf der Bank von Winfried SchwĂ€tzer vertreten, der von Beginn an vor den GĂ€sten vom Hallo warnte und ein konzentriertes, geschlossenes Auftreten forderte.
Der SC Phönix Essen startete gut, fĂŒhrte schnell mit 3:0 und gab die FĂŒhrung wĂ€hrend des gesammten Spiels nicht mehr ab. Schnell wurde deutlich, dass der junge Unparteiische Tobias Kuhlmann mit der Leitung des Spiels ĂŒberfordert war. Klare Fouls wurden auf beiden Seiten nicht geahndet, klare Siebenmeter und Zeitstrafen nicht gegeben. Dies hatte zur Folge, dass das Spiel immer unfairer wurde. Zwei klare TĂ€tlichkeiten von HSG in der ersten und SC Phönix in der zweiten Halbzeit wurden ebenfalls nicht geahndet. Beim Halbzeitpfiff stand es schließlich 11:7, was wieder einmal zeigt, dass die beste Abwehr der Liga (116 Gegentore in der laufenden Saison) an der Raumerstraße zu Hause ist. Doch bei 11 Toren im ersten Durchgang ist im Angriff noch Luft nach oben.
Nach dem Wechsel kamen beide Teams unverĂ€ndert aus der Kabine, gleiches galt fĂŒr das Geschehen auf dem Feld. Erst in den letzten 15 Minuten beruhigten sich die GemĂŒter ein wenig. Vorausgegangen waren allerdings tumultartige Szenen nach einem nicht gepfiffenen Foul. Zwei HSG-Spieler wurden anschließend aufgrund von Wechselfehlern vom Platz gestellt. Die Partie endete mit 20:15 fĂŒr den SCP.
Trotz aller Kritik muss an dieser Stelle der Schlussmann der Phönixier hervorgehoben werden. Nach einer Trainingspause in der Vorwoche zeigte er sein bislang bestes Spiel in der laufenden Saison. Er hielt was zu halten war und setzte seine Mitspieler bei TempogegenstĂ¶ĂŸen gut in Aktion.
Es spielten:
Oliver Coors (1), Andreas Hegemann, André Jodl (4), André Littawe (2), Christoph Riemer (1), Mirko Schmidt (1), Dennis SchwÀtzer (1), Lars SchwÀtzer (3), Marc von der Linden (4), Alexander Winkelmann (2)