SC Phönix: 1. MĂ€nner – DJK Winfried Huttrop II 28:31 (14:16)

Spiel auf Augenhöhe

Das Spitzenspiel der Kreisliga stand an. Unsere Jungs empfingen die Truppe von Huttrop 2. Bedingt durch eine lange Spiel- und teilweise auch Trainingspause, war die Vorbereitung auf dieses Spiel nicht optimal, und das merkte man auch. Leider bekommen wir es zur Zeit noch nicht hin, dass beide Mannschaftsteile, also sowohl die Abwehr als auch der Angriff, gleich stark auftreten. Der Angriff, der uns in den vorangegangenen Spielen schon mal etwas Kummer machte, konnte sich heute durchaus sehen lassen. Die einstudierten SpielzĂŒge wurden umgesetzt und in Tore umgemĂŒnzt. So konnten wir bis Mitte der ersten Halbzeit das Spiel gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter offen gestalten und auf Augenhöhe mitspielen. Leider gelang es heute der Abwehr nicht, an die gewohnt guten Leistungen der letzten Spiele anzuknĂŒpfen. Die quirligen Halben der Huttroper brachten uns mit ihrem schnellen Spiel immer wieder in BedrĂ€ngnis. Unseren Spielern gelang es nicht im gesamten Abwehrverbund schnell genug zu verschieben, sodass sich immer wieder LĂŒcken auftaten. die die Huttroper gnadenlos ausnutzten. Wenn das Stoßen der Huttroper nicht sofort in ein Tor umgewandelt wurde, hing zumindest ein zu spĂ€t kommender Abwehrspieler am Arm und verursachte so einen von 7 Sieben-Meter. Bei nur einem Sieben-Meter unsererseits kann das ein Spiel entscheiden. Es war nicht immer leicht, die Ruhe zu behalten, aber im Großen und Ganzen gelang uns das allen sehr gut. Wir wissen um den schlechten Nimbus, den wir bei den Schiedsrichtern genießen, wollen diesen aber mit allen Mitteln verbessern und sind auf dem besten Wege dahin – Frank, ich erinnere Dich in diesem Zusammenhang an Deine Zusage -. Bedingt durch die schlechte Abwehrarbeit, lagen wir zum Ende der ersten Halbzeit mit vier Toren hinten. Jetzt galt es zu zeigen, ob wir wirklich auf Augenhöhe mitspielen können und das taten wir auch. Den Kampfgeist wollten sich unsere Jungs nicht absprechen lassen und so gelang es den RĂŒckstand auf zwei Tore zum Halbzeitpfiff zu minimieren. Es war also noch alles drin.

Zu allem Überfluss schlich sich zu Beginn der zweiten HĂ€lfte wieder die bereits bekannte AbschlussschwĂ€che in unser Angriffsspiel ein. Huttrop zog erneut mit vier Toren weg. Erst als wieder klare SpielzĂŒge angesagt wurden, rollte die Angriffsmaschine wieder und wir kamen auf einen Treffer heran. Aber wie es manchmal so geht – „erst hatten wir kein GlĂŒck und dann kam auch noch Pech dazu“. Einen Tempogegenstoß konnten wir mit einem Pfostentreffer nicht zum Ausgleich verwandeln, im Gegenzug traf Huttrop wieder und der 2-Tore-Vorsprung war wieder hergestellt. Ohne die gute Leistung der Huttroper zu schmĂ€lern, hĂ€tten wir heute einen Punkt verdient gehabt. Ich denke, wir haben heute gegen den Topfavoriten der Liga gespielt und uns tapfer geschlagen. Wir haben wieder etwas dazu gelernt, sodass man uns bestimmt noch nicht abschreiben sollte.

Vielen Dank an unsere Fans und an Muffin am Kampfgericht. Wir hoffen, Euch alle am Samstag um 17 Uhr in der Halle „Am Hallo“ wieder zu sehen, wenn es gegen die 2. von der HSG geht.

Frank