HSV Wuppertal 1F – HSG Phönix/Werden: 1. Frauen 24:24 (11:14)

Erster Punktverlust fĂŒr die HSG

Die Damen der HSG Phönix/Werden mussten im dritten Spiel den ersten Punktverlust hinnehmen – beim HSV Wuppertal reichte es nur zu einem 24:24 (11:14).

Ohne Christel Scheid, Leonie Götte, Natze Schuster und Nadine Michels, dafĂŒr mit Kim Fischer und Anni Grönick, waren schon die ersten Minuten der Partie hart umkĂ€mpft. Die Wuppertalerinnen versuchten mit schnellem Spiel und einer aggressiven Abwehr die GĂ€ste unter Druck zu setzen. Doch die HSG hielt gut dagegen und so ging es mit viel Tempo hin und her. Nach dem zwischenzeitlichen 4:4 gelang es den Essenerinnen, einen kleinen Vorsprung herauszuspielen – einen großen Anteil daran hatte Torfrau Anni Grönick, die viele freie WĂŒrfe entschĂ€rft und so ein sicherer RĂŒckhalt war. Über eine verbesserte Deckung und einige schön herausgespielte Tore ging man mit einer 3-Tore-FĂŒhrung in die Halbzeit. Dabei ĂŒberzeugten besonders Barbara Winnesberg und Uli Kiescke mit vielen sehenswerten Treffern aus dem RĂŒckraum bzw. von Außen.

Nach der Halbzeit stellte der HSV Wuppertal die Abwehr um und spielte nun eine Manndeckung gegen die halblinke Position. Damit hatte die HSG Probleme und leistete sich unnötige Ballverluste und FehlwĂŒrfe, was dazu fĂŒhrte, dass der Vorsprung Tor um Tor schmolz. FragewĂŒrdige Schiedsrichterentscheidungen, wie eine sehr einseitige Zeitstrafen- und 7-Meter-Verteilung, taten ihr Übriges und so konnte Wuppertal erstmals seit Beginn der Partie ausgleichen und sogar mit drei Toren in FĂŒhrung gehen(21:18).

Doch die HSG riss sich nun noch einmal zusammen: Im RĂŒckraum ĂŒbernahm Hannah Abberger Verantwortung und auch die Abwehr packte trotz hĂ€ufiger Unterzahl wieder richtig zu. Die Damen der HSG kĂ€mpften um jeden Ball und schafften es kurz vor Schluss durch Nadine Roth, wieder mit einem Tor in FĂŒhrung zu gehen. Leider wurden in dieser Phase erneut einige hundertprozentige Chancen ausgelassen, sodass den Wuppertalerinnen Sekunden vor Schluss noch der Ausgleich gelang.

Die Tore fĂŒr die HSG warfen: Winnesberg (5), Roth, Osterwald (je 4), Kieschke, Abberger (je 3), Wagner (2), Hannappel, Dreher, Renker (je 1)