HSG Phönix/Werden: 1. Frauen – Wuppertaler SV 1F 22:21 (13:11)

Die HSG Phönix/Werden hat die Tabellenführung in der Landesliga Gruppe 2 durch einen knappen 22:21 (13:11)-Sieg gegen den Wuppertaler SV behauptet

Die Wuppertalerinnen kamen mit einem deutlichen Erfolg gegen Langenfeld aus der Vorwoche in die Halle im Löwntal und starteten entsprechend selbstbewusst. Doch auch die HSG versteckte sich nicht und so bekamen die Zuschauer eine schon in der Anfangsphase umkämpfte Partie zu sehen. Während bei Wuppertal besonders die starken Linkshänderinnen auf Halbrechts und der Mitte für Tore sorgten, spielte die HSG eine gute erste und zweite Welle und kam so zu vielen schön Treffern und Strafwürfen. Bis zum 9:9 konnte sich keine Mannschaft absetzen, dann erhöhte die HSG auf 11:9 zur Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff gelang den Damen der HSG ein perfekter Start: Durch eine starke Abwehr und konsequentes Tempospiel zog man von 15:13 auf 19:13 davon. Eigentlich sollten mit dieser deutlichen Führung die zwei Punkte sicher sein – doch was im Anschluss passierte, ist schwer zu erklären.

Das bis zu diesem Zeitpunkt souveräne Schiedsrichtergespann sorgte mit vielen strittigen Pfiffen für erstaunte Blicke im Publikum und einen Bruch im Spiel der Gastgeberinnen. Gleich mehrere Strafwürfe wurden der HSG verwehrt, auf der anderen Seite wurde eine Vielzahl von zweifelhaften Entscheidungen für Wuppertal gewertet.

Davon sichtlich verunsichert produzierten die Damen der HSG viele technische Fehler im Spielaufbau und packten in der Abwehr nicht mehr konsequent zu. Auch die Kräfte schienen den Essenerinnen nach und nach zu schwinden – fehlten doch mit Kathi Dreher, Inga Renker, Anne Müller und Leonie Götte gleich vier Spielerinnen. Beim Stand von 21:21 kurz vor Schluss hatte sich das Spiel zu einem absoluten Krimi entwickelt und war wieder völlig offen.

Ein gehaltener Siebenmeter von Natze Schuster und ein verwandelter Strafwurf von der treffsichern Nadine Michels sorgten letztendlich für Erlösung und den verdienten 22:21-Sieg.

Die Tore fĂĽr die HSG warfen: Kieschke, Roth, Winnesberg (je 2), Michels (7), Osterwald (9)