3. Männer-Mannschaft – Abschluss der Saison 2013/14

Spielermangel, Trainierdiskussion, Abstiegskampf sind Begriffe, die in der Saison 2013/14 für die dritte Mannschaft des SC Phönix keine Rolle spielten. Die ganze Saison über konnte die Dritte auf eine Fülle an Spielern zurückgreifen, die in der Summe einen guten Mix an jugendlicher Agilität und Erfahrung mit sich brachte.

Direkt von Beginn der Saison an konnten die Spieler des Clubs an der Tabellenspitze mithalten und verloren erst kurz vor dem Ende der Saison durch Niederlagen gegen die fĂĽhrenden Mannschaften den Anschluss.

Letzten Endes präsentierte sich die Mannschaft in hervorragender Form und blieb im Saisonverlauf von schweren und langwierigen Verletzungen verschont. Dies führte nicht nur zu dem bereits umschriebenen dritten Tabellenplatz zum Saisonschluss, sondern auch zum drittbesten Angriff der Liga. Der Grund dafür, dass am Ende „Nur“ der Dritte Platz heraus sprang dürfte jedoch auch in der Abwehrleistung der dritten Herrenmannschaft liegen. Hier war nur die Abwehrleistung des TV Rellinghausen schlechter.

Da mit dem alljährlichen Mannschaftsabend die Saison endgültig abgeschlossen wird, wurde im Rahmen dieser Feier auch der „Spieler der Saison“ gekürt. Der Torjäger der Dritten Mannschaft war, knapp Führung liegend Jan Fortkamp mit 90 Treffern, was ihn zeitgleich mit 7,5 Treffern pro Spiel zum Top Torjäger pro Spiel machte. In puncto Treue führte in dieser Saison kein Weg am Torwart Christian Bajorat vorbei, der 20 der 21 Saisonspiele bestritt.

Der Spieler der Saison wird jedoch über alle drei Kategorien hinweg gekürt und wurde dieses Jahr das erste Mal verliehen. Die Ehre, die Auszeichnung zum ersten Mal zu erhalten, traf André Slanina, mit 87 Toren, 4,8 Toren pro Spiel bei 18 Saisonspielen. In Expertenkreisen wird vermutet, dass André Slanina nun während der kommenden Saison die ehrenvolle Aufgabe hat die Trikots zu waschen.

Generell kann die Mannschaft zuversichtlich in die kommende Saison blicken. Das Management gab bekannt, dass alle Verträge verlängert wurden und zudem neue Spieler unter Vertrag genommen würden. Da das Transferfenster jedoch noch offen ist, enthielt man sich detaillierterer Kommentare.

Zuletzt bedankt sich die dritte Mannschaft des SC Phönix bei all seinen Gegnern und Schiedsrichtern für eine schöne Saison, in der Hoffnung, dass man sich im nächsten Jahr gesund wiedertrifft, um eine weitere mindestens ebenso schöne Saison zu spielen!

FreDö#13

TV Essen-Kupferdreh 1M – SC Phönix: 1. Männer 19:20 (7:9)

Torwart Christian Herkel sichert mit dem Siegtreffer in der letzten Sekunde den Klassenerhalt

Vor rund 200 Zuschauern ging es am Samstagabend zum letzten Saisonspiel nach Kupferdreh zum TVK 1877. Für beide Mannschaften ging es um den Klassenerhalt. Dem SC Phönix hätte für den Verbleib in der Bezirksliga ein Unentschieden gereicht, der TVK musste gewinnen.

Vor einer lautstarken Kulisse ging es in einer spannende Partie. Der SC Phönix erwischte den besseren Start und ging schnell mit 2:5 in Führung. Eine geschlossene Abwehrleistung bot den Hausherren kaum ein Durchkommen. Zwei verworfene 7-Meter und einige vergebene klare Torchancen verhinderten eine deutlichere Führung zur Halbzeit, so dass es bei einem Spielstand von 7:9 in die Kabinen ging.

In Durchgang zwei glich der TVK dann nach etwa 10 Minuten zum 10:10 aus. Im weiteren Verlauf war das Spiel ausgeglichen. In der 55. Minute ging der TV Kupferdreh dann mit 19:17 in Führung. Doch die Mannschaft von Trainer Sascha Mielewczyk gab sich nicht auf und kämpfte sich zum 19:19 zurück in die Partie. Die letzte Spielminute brach an. Der TVK war in Ballbesitz, doch wie in den Angriffen zuvor gab es gegen Abwehr und Torwart des SCP kein Vorbeikommen. SCP-Torwart Christian Herkel kam in Ballbesitz und konnte den Ball Sekunden vor dem Ende des Spiels im Kupferdreher Tor zu 19:20 Endstand unterbringen.

Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Die Phönixer feierten ausgelassen und bedankten sich bei den mitgereisten Phönix-Fans. Anschließend wurde noch bis zum Morgengrauen ausgelassen gefeiert.

Es spielten:
Jannik Berlik, Andreas Hegemann (2), Christian Herkel (1), André Jodl (2), Mattias Köbnick (3), René Leibold, André Littawe (6), Simon Lorenz, Mirko Schmidt, Lars Schwätzer (6), Benedikt Schwendt (1), Marco Stauch, Marc von der Linden

TV Rellinghausen 91/24 1M – SC Phönix: 3. Männer 19:33 (13:14)

Phönix zerstört Rellinghausener Chance auf Klassenerhalt

Zum vorletzten Spiel der aktuellen Saison trafen am Sonntagmorgen der TV Rellinghausen auf den SC Phönix. Trotz der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit in der vorangegangenen Nacht traten beide Mannschaften mit genügend Spielern an. Während beim Club das Saisonergebnis mehr oder weniger zementiert ist, muss sich der TV Rellinghausen im Abstiegskampf gegen den TV Cronenberg durchsetzen. Während der gesamten Saison hatte die Mannschaft aus Rellinghausen das Problem einer äußerst dünnen Personaldecke.
Nichts destotrotz begannen die Rellinghausener die Partie engagiert und setzte den Gästen aus Frohnhausen konsequent gespielte Angriffe entgegen. Zeitgleich nutzten sie die zahlreichen Fehler des Gästeangriffs aus, so dass sich eine durchaus ausgeglichene Halbzeit entwickelte. Ungeahnte Größe erreichte hierbei der Torwart der Gäste Christian Bajorat. Binnen weniger Minuten entschärfte er drei Strafwürfe und musste sich erst beim Vierten einem präzise geworfenen 7-Meter von Payam Azimzadegan geschlagen geben. Zum Ende der Halbzeit hatte der Club aus Frohnhausen lediglich einen kleinen Vorsprung herausgespielt; 13:14.
Dementsprechend motiviert ging die Mannschaft um Kapitän Andre Slanina in den zweiten Durchgang, die dann auch wesentlich besser aus Sicht des Clubs verlief. Der SC stand nun kompakter in der Abwehr und agierte konzentrierter im Angriff. Zusätzlich nutzten die Frohnhausener ihre läuferische Überlegenheit aus, die sich insbesondere auf der linken Seite widerspiegelte. So zogen die Gäste im Laufe der zweiten Halbzeit ihren Gastgebern davon und setzten sich in einem über die meiste Zeit fair gehaltenen Spiel auf 19:33 ab.
Der SC Phönix verbucht somit seinen zwölften Sieg in der laufenden Saison und kann mit breiter Brust in das letzte Saisonspiel, der Mutter aller Derbys gegen den VFB Frohnhausen gehen. Der TV Rellinghausen musste hingegen den 32. Verlustpunkt hinnehmen und wird seine Ambitionen zum Klassenerhalt wohl begraben müssen. Zu allem Übel müssen sie in ihrem letzten Spiel gegen die Mannschaft vom MTG Horst antreten.

Tore:
Plaumann (13), Döbbeler (7), Weismüller (5), Slanina (5), Fortkamp F. (2), Fortkamp D. (1)

HSG Phönix/Werden: 1. Frauen – TuS Wermelskirchen 07 2F 24:19 (10:10)

Revanche geglückt: Die HSG Phönix/Werden gewann am Sonntag gegen den TuS Wermelskirchen mit 24:19 und ist nur noch einen Sieg vom Aufstieg in die Verbandsliga entfernt.

Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel war von Beginn an klar, dass die HSG über das Tempo kommen musste, um gegen die großgewachsenen und körperlich überlegenen Wermelskirchenerinnen bestehen zu können. Anders als in der letzten Woche klappte die Umsetzung gut – durch eine starke Inga Renker auf Rechtsaußen konnten immer wieder leichte Tor in der ersten und zweiten Welle erzielt werden. Nach 15 Minuten stand es 8:3 für die HSG und alles sah nach einem klaren Sieg aus. Leider stellte man dann bis zur Halbzeit das Tempospiel weitegehend ein und ließ den TUS auch durch Fehler in der Abwehr wieder herankommen. Mit einem knappen Vorsprung von 11:10 ging es in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit konnte die HSG die Führung zunächst aufrechterhalten und bis zum 17:14 auf drei Tore ausbauen. Durch einige Unaufmerksamkeiten in der Abwehr – drunter zwei „direktverwandelte“ Freiwürfe durch die Spielertrainerin aus Wermelskirchen – und eine schlechte Chancenverwertung im Angriff ließ man die Gegnerinnen aber immer wieder herankommen und schließlich 10 Minuten vor Schluss sogar mit einem Tor in Führung gehen (18:19). Starke Paraden von Torfrau Natze Schuster, eine gute kämpferische Leistung und erneut wichtige Tore durch Inga Renker sorgten aber dafür, dass die HSG die Niederlage abwenden und so die wichtigen 2 Punkte sichern konnte. Mit 24:19 feierte man am Ende einen verdienten Sieg im Kampf um den ersten Tabellenplatz.

Da auch der direkte Konkurrent aus Lüttringhausen gewann, geht es im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag auswärts gegen den TV Ohligs (18:50 Uhr in Solingen) darum, den Aufstieg mit einem Sieg perfekt zu machen.

Die Tore fĂĽr die HSG warfen: Renker (9), Roth, Osterwald (je 4), Kieschke, Abberger, Dreher (je 2), Wagner (1)

HSG Velbert/Heiligenhaus 1F – HSG Phönix/Werden: 1. Frauen 19:20 (8:9)

Einen richtigen „Zittersieg“ haben die Damen der HSG Phönix/Werden am Wochenende gefeiert – mit 20:19 siegte man bei der HSG Velbert/Heiligenhaus

FĂĽr die Essenerinnen, die ohne Nadine Michels auskommen mussten, lief es von Beginn an nicht rund – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr agierte man viel zu hektisch. Im Spiel nach vorne wurden alleine in der ersten Viertelstunde ĂĽber die erste und zweite Welle mehr als 10 Bälle weggeworfen. Die Ballverluste bestraften die Damen aus Velbert ihrerseits mit schnellen Toren und so stand es nach 20 Minuten 8:4 fĂĽr die Gastgeberinnen. Erst jetzt begann die HSG damit, konzentrierter zu spielen: Im Angriff erarbeitete man sich viele Chancen und auch das RĂĽckzugsverhalten und die Einstellung in der Abwehr stimmten nun. Mit einem Kraftakt gelang es, den RĂĽckstand bis zur Halbzeit in eine 9:8-FĂĽhrung umzuwandeln.

Die zweite Halbzeit startete vielversprechend, schnell gelang es der HSG, den Vorsprung auf 13:10 auszubauen. Doch leider verlieh diese Führung kein Selbstvertrauen und so ließ man sich durch Fehlwürfe und eine Zeitstrafe wieder völlig aus dem Konzept bringen. Die Gasgeberinnen nutzen die Schwächephase aus und konnten mit 15:14 in Führung gehen. Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven: Das Spiel war völlig ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Nachdem Anni Grönick einen Strafwurf parieren konnte und Nadine Roth auf der anderen Seite eiskalt vom 7-Meterpunkt verwandelte, konnte die HSG den knappen Vorsprung von 20:19 über die Zeit retten.

Am kommenden Wochenende ist der Tabellendritte aus Wermelskirchen zu Gast – um die Tabellenführung zu verteidigen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Die Tore für die HSG warfen: Osterwald (9), Roth (3), Götte, Dreher (je 2), Scheid, Renker, Winnesberg (je 1)

HSG Phönix/Werden: 1. Frauen – LĂĽttringhauser TV 1F 17:17 (9:8)

Spitzenspiel endet unentschieden – Aufstieg weiter im Visier!

Am Wochenende stand das Spitzenspiel der Landesliga Staffel 2 an: Die HSG Phönix/Werden empfang die punktgleichen Damen des Lüttringhauser TV. Bei einem Sieg wäre der Aufstieg für die HSG greifbar nah – bei einer Niederlage hätte es Lüttringhausen in der Hand, den Aufstieg in den ausstehenden Spielen perfekt zu machen.

Es war also klar, dass es ein Duell auf Augenhöhe werden würde – beide Mannschaften starteten hochmotiviert und wurden von einem tollen und lautstarken Publikum unterstützt. Die Abwehr der HSG stand von Beginn an sicher, arbeitete zusammen und ließ wenig Würfe aus dem Rückraum zu. Zudem konnte Anni Grönick im Tor viele Bälle mit starken Paraden entschärfen. Aber auch die Gäste verteidigten gut und konnten das Tempospiel der Essenerinnen zumeist frühzeitig unterbinden. So konnte sich keine Mannschaft absetzen – nach einer kampfbetonten ersten Halbzeit ging es mit einer knappen Führung für die HSG (9:8) in die Kabine.

Die zweite Halbzeit startete vielversprechend: Die HSG konnte im Angriff zulegen und sich so erstmals einen Vorsprung von drei Toren (11:8) erspielen. Jetzt sah es so aus, als hätte man die Partie im Griff, denn bis zu 45 Minuten blieb die Führung bestehen. Beim Stand von 15:12 verpasste man es leider mehrfach, den Vorsprung noch zu erhöhen: Viele leichte Ballverluste und ausgelassene Chancen – es wurden alleine 4 Siebenmeter vergeben – sorgten dafür, dass die Gäste aus Lüttringhausen wieder ins Spiel kamen. Die HSG agierte im Angriff zunehmend nervöser, leistete sich technische Fehler und spielte unkonzentriert. Als die Gäste kurz vor Schluss den Ausgleich erzielten, schien es sogar, als würde die HSG als Verlierer den Platz verlassen – 20 Sekunden vor Schluss wurde Lüttringhausen ein Siebenmeter zugesprochen. Doch Anni Grönick krönte ihre Leistung mit einer tollen Parade und konnte so den Punkt für die HSG sichern.

Aufgrund des direkten Vergleichs – das Hinspiel hatte die HSG mit einem Tor gewonnen – ist man nach wie vor Tabellenführer. Um den Aufstieg perfekt zu machen, müssen allerdings die letzten drei Partien gewonnen werden.

Die Tore fĂĽr die HSG warfen: Winnesberg, Osterwald (je 5), Michels, Falke (je 2), Abberger, Roth, Dreher (je 1)

HSG Phönix/Werden: 2. Frauen – DJK Winfried Huttrop 1F 21:17 (10:6)

Gestärkt und hoch motiviert gingen die Damen der HSG Phönix/Werden 2F nach einer dreiwöchigen Pause ins Spiel. Zu Gast waren die Damen der DJK Winfried Huttrop 2F.

Die Damen der HSG kamen sehr gut ins Spiel und starteten mit einer 4:1 FĂĽhrung, die sie auch nicht wieder abgaben. Trotz eines ausgeglichenen Spiels behielten die Damen der HSG die FĂĽhrung immer mit 4-5 Toren und gingen so mit 10:6 in die Halbzeitpause.

In der 2. Halbzeit wurden die Damen immer hektischer und schlossen die Angriffe zu schnell ab oder ließen sich den Ball durch Fehlpässe wegnehmen. Abgrund der super Leistung der Torwartin Kristin Wahser konnten viele Tempogegenstöße des DJK Winfried Huttrop nicht verwandelt werden.

Nach einer Umstellung der Abwehr von DJK Winfried Huttrop spielten die gegnerischen Damen offensiv und ließen die HSG nervös werden und das Spiel schien kurz ins Schwanken zu kommen. Aber die starke Leistung der Damen der HSG Phönix Werden konnte nicht unterbrochen werden und sie siegten mit 21:17 zufriedenstellend.

Die Tore fĂĽr die HSG warfen:
Falke (7), Kruthoff (3), Pollmeier, Szymiczek, Schwätzer, Lehnhoff (je 2), Pforte, Bley, Frei (je 1)

SG Ăśberruhr 3F – HSG Phönix/Werden: 1. Frauen 21:28 (7:14)

Die HSG Phönix/Werden hat nach überzeugender Leistung mit 28:21 (14:7) bei der SG Überruhr gewonnen

Anders als in den letzten beiden Spielen stimmten bei der HSG von Anfang an Einsatz, Wille und Konzentration. Die Abwehr stand sicher, man arbeitete zusammen und ließ den Gastgeberinnen aus Überruhr kaum die Möglichkeit, ins Spiel zu kommen. Zudem hatte Natze Schuster einen ganz starken Tag erwischt und hielt fast jeden Wurf, der aufs Tor kam. Nach Vorne klappte das Tempospiel besser als noch zuletzt und auch die offene 3:2:1-Abwehr der SG Überruhr schien die HSG vor keine großen Probleme zu stellen. Auch wenn einige Chancen nicht genutzt wurden, führten die HSG-Damen über 6:1 und 9:2 zur Halbzeit mit 7 Toren (14:7).

In der Kabine schwor man sich ein, genauso weiterzuspielen und die Konzentration hochzuhalten. Dies gelang zu Beginn auch ohne Probleme – beim zwischenzeitlichen 18:9 durch die starke Kathi Dreher schien die Partie gelaufen. Doch Überruhr gab nicht auf, kämpfte um jeden Ball und erzwang durch eine noch offenere Deckung gegen die Halbposition technische Fehler. Zudem traf die HSG in dieser Phase häufig Aluminium oder scheiterte an der gegnerischen Torfrau – so gelang es den Gastgeberinnen eine Viertelstunde vor Schluss den Anschluss wiederherzustellen und auf 3 Tore zu verkürzen. Jetzt bewies die HSG Nervenstärke, zog das Tempo an und konnte sich durch cleveres Spiel wieder ein beruhigendes Polster von 6 Toren verschaffen. In dieser Phase überzeugte Charlotte Falke aus der 2. Mannschaft, die wie schon im letzten Spiel aushalf – besonders durch ein sehenswertes Kempa-Tor. Am Ende konnte ein deutlicher 28:21-Erfolg im Duell der Essener Teams gefeiert werden.

Mit dieser Leistung kann die HSG optimistisch in das kommende Spitzenspiel gegen die punktgleichen Damen des LĂĽttringhauser TVs gehen.

Die Tore fĂĽr die HSG warfen: Osterwald(11), Falke, Dreher, Scheid, Winnesberg (je 3), Wagner, Michels (je 2), Abberger (1)

SG Monheim 1F – HSG Phönix/Werden: 1. Frauen 26:23 (12:11)

Die HSG Phönix/Werden musste am Sonntagabend eine bittere 23:26 Niederlage bei der SG Monheim hinnehmen

Von Anfang an lief es nicht rund für die HSG – die Abwehr stand schlecht und hatte große Probleme, die Rückraumspielerinnen der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Im Spiel nach vorne wurden wie schon in der Partie zuvor viele Bälle weggeworfen und 100-prozentige Torchancen leichtfertig vergeben. So ging man folgerichtig mit einem Rückstand in die Kabine. (11:12)

Nach der Pause wollten die Essenerinnen alles besser machen – doch leider sollte es ein gebrauchter Tag bleiben. Die SG Monheim kam immer wieder zu leichten Treffern nach eins gegen eins Situationen, im Angriff scheiterte die HSG ein ums andere Mal an der gegnerischen Torfrau. Bis zehn Minuten vor Schluss führte der Tabellenvorletzte konstant mit drei Toren, doch dann begann die HSG noch einmal zu kämpfen und konnte zum 20:20 ausgleichen. Jetzt schien es fast so, als könne man die Partie noch drehen, da Monheim durch eine Zeitstrafe in Unterzahl spielen musste. Ein verfrühter Abschluss aus ungünstigem Winkel und eine 2-Minuten-Strafe für die HSG in der folgenden Abwehrsituation sorgten aber dafür, dass die HSG den Mut verlor und den bissiger spielenden Monheimerinnen nichts mehr entgegenzusetzen hatte. So verlor man das Spiel nach schwacher Leistung auch folgerichtig mit 23:26.

Nach dem Karnevalswochenende geht es am 9. März mit einem schwierigen Auswärtsspiel bei der SG Überruhr weiter – bis dahin hat die HSG Zeit, an den eigenen Schwächen zu arbeiten und mit neuem Selbstvertrauen in die finale Phase der Saison zu starten.

Die Tore fĂĽr die HSG warfen: Michels (7), Osterwald (6), Renker (4), Winnesberg (2), Roth, Wagner, Scheid, Fischer (je 1)

DJK GrĂĽn WeiĂź Werden 3M – SC Phönix: 3. Männer 20:26 (12:12)

Torwart Christian Bajorat sichert der 3. Mannschaft den Auswärtssieg!!!

Nachdem die 3. Mannschaft im letzten Spiel viele Ausfälle zu beklagen hatte, waren dieses mal fast alle Spieler wieder mit an Bord. In einer ausgeglichenen 1. Halbzeit gelang es keinem der Teams sich abzusetzen. Das schnelle Umschaltspiel klappte nur teilweise und so ging es mit einem gerechten 12:12 in die Pause. Nach der Halbzeit konnte sich die Mannschaft erstmals auf 3 Tore absetzen und dank einer überragenden Leistung von Christian Bajorat im Tor, den Vorsprung auf 22:18 ausbauen. Diese 6-Tor Führung hatte auch bis zum Ende bestand. Neben Chris im Tor konnte vor allem Andre überzeugen. Nicht nur seine 8 Tore waren für die Mannschaft wichtig, auch seine starke Leistung in der Abwehr. Im nächsten Spiel geht es nun gegen den Tabellen 2. von ETB. Hier wird sich zeigen, wer sich in der Spitzengruppe weiter festsetzen und behaupten kann.

Tore:
Slanina 8, Brandl 6, Schacky 4, Döbbler 2, Weissmüller 2, Yavuz 2, Manroth 1, Siebert 1