HSG Phönix/Werden: 1. Frauen – RSV MĂŒlheim 1F 18:19 (9:10)

Kampfgeist und Aufholjagd werden nicht belohnt
Auf dem Papier sah es nach einer klaren Angelegenheit aus, empfingen die Verbandsliga-Damen der HSG SC Phönix/GW Werden den Tabellenvierten RSV MĂŒlheim. Doch schon in der ersten Halbzeit zeigte sich, dass es ein spannendes Spiel werden sollte. Die Essenerinnen waren von Trainer Andre Gutjahr hervorragend auf den Gegner eingestellt und die Motivation stimmte. Die Abwehrreihe stand sicher und im Angriff gelangen sehr schön herausgespielte Treffer. Rechtsaußen Nadine Roth erwischte einen glĂ€nzenden Tag und versenkte reihenweise BĂ€lle im MĂŒlheimer Tor. Das Tempo-Spiel der GĂ€ste konnte immer wieder unterbunden werden und so ließ der Halbzeitstand von 9:10 hoffen.
Im zweiten Durchgang zog der RSV das Tempo an, profitierte von einigen Abstimmungsschwierigkeiten der HSG-Abwehr und zog mit fĂŒnf Toren davon. Anders als in den bisherigen Spielen zeigte die HSG nun großen Kampfgeist, kam noch einmal heran und machte das Spiel zu einem Krimi. Leider gab es am Ende keine Belohnung, das Spiel wurde mit 18:19 verloren.
Spielergebnis und -ablauf zeigen jedoch, dass die Damen in der Verbandsliga angekommen sind. Wenn in den nĂ€chsten Spielen erneut eine geschlossen starke Mannschaftsleistung abgerufen werden kann, wird man zu der einen oder anderen Überraschung gut sein.

Die Tore fĂŒr die HSG warfen: Roth 6, Thomas 5, Wagner und Osterwald je 2, Michels und Fischer je

HG Kaarst/BĂŒttgen 1F – HSG Phönix/Werden 1. Frauen 17:15 (7:9)

In einem hart umkÀmpften Spiel gegen die Damen aus Kaarst hat der Verbandsligist erneut am Sieg geschnuppert, am Ende blieb nichts ZÀhlbares.
Die HSG kam deutlich besser ins Spiel und konnte in der ersten HĂ€lfte zwischenzeitlich sogar mit vier Treffern beim Stand von 4:9 in FĂŒhrung gehen. Schnelle Konter und SpielzĂŒge waren das Erfolgsrezept. Zum Ende der ersten HĂ€lfte konnten die Gastgeber aber schon aufschließen und den Abstand auf 7:9 verkĂŒrzen.
In der zweiten HĂ€lfte ging dann leider nicht mehr viel zusammen. Die Gastgeber schafften kurzerhand den Ausgleich und konnten beim 12:11 ihrerseits erstmals in FĂŒhrung gehen. Den Vorsprung gaben sie nicht mehr her, am Ende blieb der HSG die Erkenntnis, dass sie grundsĂ€tzlich mithalten kann in dieser Liga, an Cleverness und Chancenverwertung aber noch arbeiten muss, um den Vorsprung auch ins Ziel zu bringen. Leider sind auch die verletzungsbedingten AusfĂ€lle derzeit nicht zu kompensieren.

Die Tore fĂŒr die HSG warfen: Michels (5), Osterwald (3), Wagner, Roth, Thomas (je 2), Dreher (1)

HSG Phönix/Werden 1. Frauen – Rheydter TV 1847 1F 23:30 (11:9)

Licht und Schatten bestimmten das zweite Heimspiel in der aktuellen Verbandsliga-Saison der HSG SC Phönix / DJK GrĂŒn-Weiß Werden gegen den Oberliga-Absteiger aus Rheydt. Schon vor Anpfiff musste Maike Waschniewski mit Verdacht auf BĂ€nderriss ins Krankenhaus und Mitte der ersten Halbzeit verletzte sich Spielmacherin Kim Fischer am Knie. So schrumpfte der sowieso schon dĂŒnn besetzte Kader.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurde durchaus attraktiver Handball gespielt, sowohl die Abwehr mit einer gut aufgelegten Anke Westermann im Tor sowie ein treffsicherer Angriff mit den schnellen Außen Carina Thomas und Inga Renker, der quirligen Inga Osterwald am Kreis sorgten fĂŒr sehenswerte Treffer. Es schien, als hĂ€tten sich die GĂ€ste aus Mönchengladbach-Rheydt auf eine andere Mannschaft eingestellt. So war die FĂŒhrung zur Halbzeit (11:9) mehr als verdient.
In der zweiten Halbzeit merkte man die personellen AusfĂ€lle, es schlichen sich mehr und mehr Fehler in der Abwehr ein, im Angriff fanden die BĂ€lle auch nicht mehr so zahlreich den Weg ins Tor. Es war eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe, doch musste die HSG letztendlich erneut Lehrgeld zahlen. Rheydt zog Tor um Tor davon, profitierte von dem schlechten Stellungsspiel in der Abwehr und der grĂ¶ĂŸeren Cleverness. Mit dem Endstand von 23:30 kann die HSG nicht zufrieden sein, jedoch sollte die erste Halbzeit Mut fĂŒr die nĂ€chsten Aufgaben machen.

Die Tore fĂŒr die HSG warfen: BĂŒchel 2, Dreher 2, Götte 1, Michels 8, Osterwald 4, Renker 1, Thomas 5

1. Frauen: HSG-Verbandligateam unterliegt Drittligist TV Beyeröhde im HVN-Pokal deutlich

Etwa genau so viele Tore wie Zuschauer gab es bei der 12:62 (5:31) Niederlage im HVN-Pokalspiel gegen den TV Beyeröhde in der Raumerhalle. Gegen eine technisch, lĂ€uferisch und taktisch haushoch ĂŒberlegene Mannschaft tat sich unser Team sehr schwer. Das erste Tor fĂŒr die HSG fiel erst in der 15. Minute. Die BefĂŒrchtung der GĂ€ste, ohne das in Essener Sporthallen verbotene Haftharz Probleme zu bekommen, erwies sich als unbegrĂŒndet. Die Niederlage kam nicht ĂŒberraschend, mit dieser Deutlichtkeit war im Vorfeld allerdings nicht zu rechnen. Jetzt gilt es die Niederlage schnell zu verdauen und sich auf das erste Verbandsligaspiel am Sonntag, 16.09.2012 in Wermelskirchen gegen den TuS Wermelskirchen 07 vorzubereiten.

1. Runde HVN-Pokal der Frauen

HSG-Frauen empfangen am Sonntag TV Beyeröhde aus der 3. Liga.
Startsignal fĂŒr kommende Aufgaben der HSG SC Phönix Essen / DJK GrĂŒn-Weiß Werden

Am kommenden Sonntag, 09.09.2012 um 11 Uhr – Raumerhalle, treffen die Damen der HSG in der ersten Runde des HVN Pokals auf den Drittligisten TV Beyeröhde. Vor dem Start der kommenden Verbandsligasaison ist das Pokalspiel eine willkommene Aufgabe und eine letzte Vorbereitung bevor das Team von Trainer AndrĂš Gutjahr am 16.09.2012 in die Saison startet. „Als klarer Außenseiter in dieser Partie werden wir versuchen alles zu geben und alles Gute aus dem Spiel mitzunehmen, auch wenn wir gleich auf drei Spielerinnen verzichten mĂŒssen. Anika Kruthoff, Kristina Wagner und Nadine Michels und sind verhindert. Auf Grund von leichten Verletzungen ist auch der Einsatz von Inga Osterwald und Julia BĂŒchel fraglich. Dennoch steht in dieser Partie die Sammlung an Erfahrungen und die letzte Möglichkeit die Mannschaft einzustellen im Vordergrund. Wir freuen uns auf das Spiel und auf die Gelegenheit gegen einen doch weit höherklassigen Gegner antreten zu dĂŒrfen.“, so Gutjahr.

Die GĂ€ste aus Langerfelder sehen sich Ihrer ersten Pflichtaufgabe gegenĂŒber. Bei den „Beyeröhder Handballgirls“, geht es weniger ums Weiterkommen, als um eine letzte Standortbestimmung vor dem Saisonstart am darauffolgenden Samstag beim 1.FC Köln. Allein aus diesem Grund misst Trainerin Meike Neitsch dieser Partie eine sehr große Bedeutung zu, wenn auch der Kader weiterhin verletzungsbedingt noch nicht wieder vollzĂ€hlig ist. „Das wird sicher kein Schaulaufen in Essen!“ warnt Abteilungsleiter Stefan MĂŒller vor der Partie. „Wir sind natĂŒrlich Favorit und wollen uns auch als solcher prĂ€sentieren!“