HSG am Hallo Essen 3M – SC Phönix: 1. MĂ€nner 28:32 (13:17)

Die Serie hÀlt

Gegen die HSG am Hallo hatten wir im Hinspiel unsere liebe MĂŒhe und Not, nur knapp konnten wir seinerzeit einen Punkt in eigener Halle ergattern. Doch wir sind stabiler und bestĂ€ndiger geworden und so konnten wir unser 8. Spiel hintereinander gewinnen, die Serie hĂ€lt. Die Vorzeichen standen nicht so gĂŒnstig, wir mussten auf Felix und Mario verzichten und zwei weitere Spieler waren angeschlagen. Wir wollten uns aber nicht verrĂŒckt machen lassen, denn schließlich haben wir die beste Bank der Liga. Davon sind wir ĂŒberzeugt. Der Punktverlust aus dem Hinspiel hatte uns wehgetan und in der Tabelle zurĂŒckgeworfen, es war Zeit fĂŒr Wiedergutmachung und Richtigstellung. In den nĂ€chsten drei bis vier Wochen kann die Meisterschaft entschieden werden und da wollten wir gegen einen Mitkonkurrenten einen Big Point setzen. Unsere Truppe wurde vor der Partie optimal von Dennis eingestellt, denn wir begannen hochkonzentriert. Gleich zu Beginn konnten wir mit drei Toren wegziehen und sollten diese FĂŒhrung, das sei vorweggenommen, auch nicht mehr hergegeben. Die Abwehr musste aufgrund der Absagen und Verletzungen ein wenig umgestellt werden und das merkte man von Beginn an. Vorne lief es wie gewĂŒnscht, sodass wir nach acht Minuten Spielzeit bereits acht Treffer auf dem Konto hatten, das konnte so weiter gehen. In der Abwehr allerdings waren wir zu fahrlĂ€ssig und naiv. Da stand eine ausgebuffte Truppe der HSG auf der Platte und wir zeigten keine Arme, kein schnelles Verschieben und kein Herauskommen auf neun Meter. Kurzum, alles das, was uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat, fehlte. Die Abwehr wurde gegen Ende der ersten Halbzeit zwar besser, dafĂŒr schwĂ€chelte jetzt der Angriff. Trotz alledem hatten wir das Spiel im Griff und konnten mit einem 4-Tore-Vorsprung in die Kabinen gehen. Der Vorsprung hĂ€tte durchaus höher ausfallen dĂŒrfen, doch die wieder einmal zahlreich angereisten Fans waren zufrieden. Schön zu sehen, dass Ihr ein AuswĂ€rtsspiel zu einem Heimspiel macht.

Die erste Halbzeit hatte bereits viel Kraft gekostet. Die HSGler sind keine Wanderprediger und langen zwischenzeitlich schon mal hin, das ist aber mittlerweile kein Problem mehr fĂŒr unsere junge Mannschaft, daran haben uns gewöhnt. Wenn aber unsportliches „in den Arm greifen“ zum Kavaliersdelikt wird, hat das mit sportlicher HĂ€rte nichts mehr zu tun. Ich denke, die Truppe der HSG hat eine so gute Handballmannschaft, dass sie diese Art, ein Spiel zu fĂŒhren, nicht nötig hat. So hatten wir zwei angeschlagene Spieler statt zwei Hinausstellungen fĂŒr die HSG, unglĂŒcklich, aber keine Kritik an den gut leitenden Schiedsrichter. Alleine ein Spiel zu pfeifen, ist nicht ohne, und ich möchte nicht tauschen. Dankeschön schon einmal vorweg fĂŒr die gute Spielleitung.

Gegen die HSG hatten wir bereits im Hinspiel zur Halbzeit gefĂŒhrt und das Spiel dann noch aus der Hand gegeben. Das sollte nicht wieder passieren und es passierte trotzdem. Die Abwehr schwamm wieder ein wenig und konnte zu Beginn der zweiten 30 Minuten auch nicht durch den Angriff entlastet werden. Tor um Tor holte die HSG auf und kam schließlich auf einen Treffer zum 18:19 ran. Wo wir vor Wochen noch zitternd auf der Platte gestanden hĂ€tten, können wir mittlerweile die Situation mit der nötigen Intelligenz und AbgeklĂ€rtheit lösen. Unsere Truppe lĂ€sst sich trotz harter Gegenwehr nicht mehr aus dem Konzept bringen und spielt cool und mit dem Glauben an die eigene StĂ€rke ihren Stiefel runter. AngefĂŒhrt von einem starken Simon konnte das Blatt wieder auf unsere Seite gedreht werden. Mit insgesamt acht Treffern warst Du nicht nur der ToptorschĂŒtze, sondern auch der Leader, den die Truppe brauchte – eine super Partie. Ein großes Lob aber an die ganze Mannschaft, die sich besonnen und fair in die Partie zurĂŒck kĂ€mpfte. Die Abwehr stand Mitte der zweiten Halbzeit wieder besser, sodass wir wieder einen 4-Tore-Vorsprung heraus werfen konnten. Dass der Sieg letztendlich nicht noch höher ausfiel, lag an der Trefferausbeute zum Ende der Partie, die fast gegen Null ging. MĂ€nner, da muss zwingend dran gearbeitet werden. Am Ende stand ein hochverdienter Sieg auf dem Spielbogen. Gut zu wissen, dass wir auch umkĂ€mpfte Partien gewinnen können – das macht Mut fĂŒr die nĂ€chsten Aufgaben. Wie bereits erwĂ€hnt werden die nĂ€chsten drei bis vier Wochen wegweisend sein, diesen Zug wollen wir nicht verpassen und bauen auf die Mithilfe der Fans. Bereits am nĂ€chsten Sonntag geht es gegen DJK Winfried Huttrop III in eigener Halle, also kommen und anfeuern. Vielen Dank an Marvin am Kampfgericht und die besonnene Einstellung der Mannschaft, wir werden nicht nachlassen. „Nur der SCP“

Frank

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