HSG Phönix/Werden 1. Frauen – Rheydter TV 1847 1F 23:30 (11:9)

Licht und Schatten bestimmten das zweite Heimspiel in der aktuellen Verbandsliga-Saison der HSG SC Phönix / DJK GrĂŒn-Weiß Werden gegen den Oberliga-Absteiger aus Rheydt. Schon vor Anpfiff musste Maike Waschniewski mit Verdacht auf BĂ€nderriss ins Krankenhaus und Mitte der ersten Halbzeit verletzte sich Spielmacherin Kim Fischer am Knie. So schrumpfte der sowieso schon dĂŒnn besetzte Kader.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurde durchaus attraktiver Handball gespielt, sowohl die Abwehr mit einer gut aufgelegten Anke Westermann im Tor sowie ein treffsicherer Angriff mit den schnellen Außen Carina Thomas und Inga Renker, der quirligen Inga Osterwald am Kreis sorgten fĂŒr sehenswerte Treffer. Es schien, als hĂ€tten sich die GĂ€ste aus Mönchengladbach-Rheydt auf eine andere Mannschaft eingestellt. So war die FĂŒhrung zur Halbzeit (11:9) mehr als verdient.
In der zweiten Halbzeit merkte man die personellen AusfĂ€lle, es schlichen sich mehr und mehr Fehler in der Abwehr ein, im Angriff fanden die BĂ€lle auch nicht mehr so zahlreich den Weg ins Tor. Es war eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe, doch musste die HSG letztendlich erneut Lehrgeld zahlen. Rheydt zog Tor um Tor davon, profitierte von dem schlechten Stellungsspiel in der Abwehr und der grĂ¶ĂŸeren Cleverness. Mit dem Endstand von 23:30 kann die HSG nicht zufrieden sein, jedoch sollte die erste Halbzeit Mut fĂŒr die nĂ€chsten Aufgaben machen.

Die Tore fĂŒr die HSG warfen: BĂŒchel 2, Dreher 2, Götte 1, Michels 8, Osterwald 4, Renker 1, Thomas 5