DJK Winfried Huttrop 3M – SC Phönix: 1. MĂ€nner 17:18 (9:8)

AuswÀrtssieg in eigener Halle

Klingt komisch, ist aber so. Auf Wunsch unseres Gegners Winfried Huttrop 3 wurde das Spiel von Sonntag auf Dienstag vorgezogen. Da Huttrop am Dienstag aber ĂŒber keine Halle verfĂŒgt, wurde halt bei uns an der Raumerstraße gespielt. So kann und sollte man sich gegenseitig unterstĂŒtzen. In diesem Zusammenhang wĂŒnschen wir der Dritten von Huttrop eine schöne Tour. Damit das Spiel pĂŒnktlich um 19:00 Uhr beginnen konnte, musste die zweite Mannschaft auf ihr Training verzichten. Danke dafĂŒr MĂ€nner. Obwohl wir zu einer ungewohnten Zeit spielten, waren alle hoch motiviert und wollten den Punktverlust vom Wochenende wettmachen. Da so ganz langsam alle wieder an Bord sind, können die Trainer aus dem Vollen schöpfen. Lediglich auf Felix H. und Jan-Lukas musste verzichtet werden, dafĂŒr konnten Stefan und Jannik Z wieder mitwirken. Auch Philipp stand erstmals auf dem Spielbericht. Schön, dass Du da warst und helfen konntest. Nicht vergessen wollen wir unsere Pass-Queen Gabi, die das erst ermöglicht hat. Wir hatten uns einiges vorgenommen – vielleicht zu viel – denn der Beginn des Spiels war von Hektik geprĂ€gt und sehr verkrampft. Dies gilt vor allem im Spiel nach vorne. Die Abwehr kristallisiert sich immer mehr als das PrunkstĂŒck heraus, worauf sicher aufgebaut werden kann. Der Mittelblock mit Pascal und Jannik B. steht wie eine Wand und an ein Vorbeikommen an unseren Halben Christian und Simon ist nicht zu denken. Wenn dann die „alten Hasen“ Rene und Andre ihre Routine ins Spiel bringen, kommt von außen auch fast nichts. Hinter diesem Bollwerk ein wieder mal bĂ€renstarker Cedric in der Kiste und dem Gegner gelingen nur drei Tore in 15 Minuten. Diese gute Abwehrleistung zieht sich wie ein roter Faden durch die ersten drei Saisonspiele. Das kann gerne so bleiben. Leider klappt es im Angriff noch nicht so wie gewĂŒnscht und so konnten wir in 15 Minuten selber nur zwei Treffer auf die Anzeigetafel bringen. Das kann auf keinen Fall so bleiben. Die Chancen sind durch gute Bewegung der gesamten Mannschaft und ordentlich vorgetragene SpielzĂŒge da, werden aber dann nicht konsequent genutzt. Hier geht dem ein oder anderen das Vertrauen in das eigene Können ein wenig ab. Nur Mut MĂ€nner, nehmt Euch die WĂŒrfe. Es ist mĂŒĂŸig immer wieder davon anzufangen, aber wir haben nun einmal eine junge Truppe, die Zeit braucht, die sie auch bekommt. Dank unserer erneut starken Bank, können wir die QualitĂ€t stets auf dem gleichen Niveau halten. Felix und Mario stehen auf Außen genau ihren Mann wie Paul am Kreis und Florian auf Halb. Das macht es fĂŒr die Trainer nicht immer leicht, die richtige Wahl zu treffen, da bleibt leider fĂŒr den ein oder anderen schon einmal Spielzeit auf der Strecke. Gut, dass Stefan wieder im Team ist, so liegt nicht die gesamte Last auf Cedrics Schultern alleine.

So liefen wir der gesamten ersten Halbzeit einem RĂŒckstand hinterher, der gut und gerne auch hĂ€tte ein Vorsprung sein konnte. Mit 9:8 RĂŒckstand ging es in die Kabinen.

Ein Tor RĂŒckstand, das war nun wirklich kein Bruch, denn wir wussten, ob unserer guten Kondition und unseren Willen. Die Ansagen in der Halbzeitansprache wurden umgesetzt und so konnten wir uns Mitte der zweiten Halbzeit erstmals auf drei Tore absetzen. Wie schon gegen die HSG, stand auch mit Huttrop keine Truppe auf der Platte, die die Punkte freiwillig in Frohnhausen lassen wollten. Da standen robuste Kerle im Weg, die es uns schwer machten, unsere SpielzĂŒge in Tore umzumĂŒnzen. Daran werden wir uns wohl wĂ€hrend der gesamten Saison gewöhnen mĂŒssen, je eher desto besser. Zum Ende des Spiel bekam Jannik Z. nach langer Verletzungspause auch noch einige Minuten Spielzeit, auch das wird noch etwas brauchen. Eine Auszeit kurz vor dem Ende der Partie sollte alle noch einmal an die hektische Schlussphase vom Sonntag erinnern, und das war auch gut so. Wir agierten schon erheblich cooler, als am Sonntag und konnten das Ding letztendlich mit 17:18 als „AuswĂ€rtssieg in eigener Halle“ einfahren. Vielen Dank an Philipp, der in der engen Schlussphase keine Spielzeit bekam und an die Jungs, die ebenfalls lange sitzen mussten. Die Aussage der Jungs von der Bank „Hauptsache wir gewinnen“ spricht fĂŒr den Charakter jedes Einzelnen. Danke auch an Marvin am Kampfgericht, an alle Helfer und an die wieder sehr gut besuchte Phönix TribĂŒne. An der Raumerstraße braut sich langsam was zusammen, weiter so.

Frank